Stadtteilzentrum Frieder

Grafik eines grauen Neubaus mit Versprung auf gepflastertem Hof

Visualisierung zum geplanten Stadtteilzentrum

Im Umfeld des Platzes der Vereinten Nationen wünschen sich Menschen aus der Nachbarschaft seit Jahren ein Stadtteil­zentrum. Das Bezirksamt fand einen Standort in einem Seitenflügel in der Friedenstraße, der zu DDR-Zeiten errichtet und als Polizeiwache genutzt wurde. Mit Mitteln des Programms Nachhaltige Erneuerung wird er für die neue Nutzung hergerichtet.

Das Grundstück gehört dem Land Berlin und wird vom Berliner Immobi­lien­management (BIM) verwaltet. Das Bezirksamt erhält von der BIM einen Nutzungs­vertrag für den Seitenflügel, die ehemaligen Garagen und die Freiflächen. Träger des Stadtteilzentrums ist das Büro für Stadtteil -und Seniorenarbeit Volkssolidarität Berlin e.V.  Für die beiden sanie­rungs­bedürftigen Vorderhäuser ist von der BIM eine Ateliernutzung vorgesehen.

Im Stadtteilzentrum sollen die bisher an verschiedenen Orten im Stadtteil organisierten Angebote der Gemeinwesen- und Seniorenarbeit zusammengefasst werden. Zusätzlich wird es auch anderen kulturell, sozial und / oder politisch tätigen Vereinen, Gruppen und Initiativen Raum für Nachbarschafts­angebote und Begegnung bieten. Unter dem gemeinsamen Dach können unterschiedliche nachbarschaftliche Projekte besser vernetzt und bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden.

Im Auftrag des Fachbereichs Hochbauservice plante das Büro s|h|s architekten den Umbau des Seitenflügels und der Garagen. Der Fachbereich Grünflächen beauftragte das Büro Schönherr Landschafts­architekten mit der Neugestaltung der Freianlagen, zu denen ein Hof, ein Garten und ein Vorplatz an der Friedenstraße gehören. Unter Beteiligung der interessierten Nachbarschaft entsteht ein attraktives Ensemble mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten auf relativ kleiner Fläche.

Für das Angebot unterschiedlicher Nutzungen sind differenziert gestal­tete Räume vorgesehen. Zu den notwendigen Raum- und Funktions­be­reichen zählen ein Foyer mit Gäste-Information, ein Multifunktions­raum mit Küche, ein Besprechungs- und Seminarraum, ein Computer­raum, eine Kiezküche, ein Sport- und Fitnessraum, eine Holzwerkstatt, eine Druckerei, Büro-, Lager- und Personal­räume sowie eine Fahrradwerkstatt.

Im Herbst 2022 begannen die Grundsanierung und der komplexe Umbau des Gebäudes. Am Tag der Städtebauförderung, dem 10. Mai 2025, fand ein Nachbarschaftsfest auf dem Gelände statt. In diesem Rahmen wurden mehrere Führungen zu Architektur und Nutzung des Gebäudes ange­bo­ten. Die Eröffnung des Gebäudes ist für Herbst 2026 geplant. Die Neu­ge­stal­tung der Freiflächen soll im 2. Quartal 2027 abgeschlossen werden.

Informationen

  • Adresse:
    Stadtteil- und Seniorenzentrum Frieder
    Friedenstraße 31-32
    Friedrichshain-Kreuzberg
  • Auftraggeber/Bauherr:
    Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
  • Planung:
    Gebäude: s|h|s architekten
    Freianlagen: SCHÖNHERR Landschaftsarchitekten PartmbB
  • Gesamtkosten:
    ca. 9,805 Mio. EUR, davon ca. 9,602 Mio. EUR aus dem Programm Nachhaltige Erneuerung
  • Realisierung:
    2022 bis 2027

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